Pressemitteilung: Molkereien müssen Personalkosten einfrieren
07.05.2009 Katerogie: Pressemitteilungen
Die jüngsten Tarifabschlüsse der
Molkereibranche stoßen Milchbauern sauer
auf
Der jüngst abgeschlossene Tarifvertrag für die Molkereiwirtschaft in NRW sorgt bei den Milcherzeugern für große Verärgerung. Die tarifgebundenen Mitarbeiter der Molkereien und Käsereien erhalten rückwirkend zum 1. April 2009 rund 2,8 % mehr Lohn.
http://www.ngg-muensterland.de/w/files/region_muenster/abschluss_molkereien_2009.pdf
„Dieser Abschluss zeigt, dass die Verhandlungsführer auf Seiten der Molkereien und Gewerkschaft den Blick für die angespannte Lage der Milcherzeuger verloren haben“, stellt Fritz Jäger, Vorstandsvorsitzender der deutschen Milcherzeuger im Unternehmen Milch e.V. (UM). fest. Die Wirtschaftskrise mit ihren dramatischen Auswirkungen auf den Milchmarkt erfordert ein gemeinsames und entschlossenes Handeln von Molkereien und Milcherzeugern. „ Es kann nicht sein, dass der Preisverfall für Milchprodukte einseitig auf dem Rücken der Milcherzeuger abgeladen wird,“ macht Fritz Jäger klar.
Die Milcherzeuger von Unternehmen Milch erwarten insbesondere von den Geschäftsführern der genossenschaftlich organisierten Molkereien, dass sie die existenzbedrohende Lage ihrer bäuerlichen Eigentümer erkennen und alles dafür tun, um ihren Milcherzeugern die bestmögliche Auszahlungsleistung zu erbringen. Wir brauchen in den Molkereien ein straffes Kostenmanagement, um die Einnahmeverluste wenigstens teilweise aufzufangen. Personalkosten sind in jeder Molkerei eine beachtlicher Kostenblock, der auf dem Niveau von 2008 eingefroren werden muss. Die außertariflich bezahlten Führungskräfte sollen mit guten Beispiel voran gehen und auf Lohn verzichten, schlagen die Milcherzeuger vor. „Wir fordern von den Mitarbeitern der Molkereien, dass sie in der Krise einen Beitrag leisten, um die Durststrecke gemeinsam mit den Milcherzeugern zu bewältigen,“ so Fritz Jäger. Zugeständnisse der Mitarbeiter sind zumutbar, da die Lebenshaltungskosten stagnieren. In anderen Branchen sind Mitarbeiter zu Einschnitten bereit. „Die Milcherzeuger stehen dazu, dass Molkereimitarbeiter angemessen entlohnt werden und an Lohnzuwächsen teilnehmen, aber in der aktuellen Notlage ist eine Deckelung der Personalkosten unumgänglich,“ macht Fritz Jäger deutlich.
Fritz Jäger
Vorstandsvorsitzender
-- ----------------------------
Deutsche Milcherzeuger im Unternehmen Milch e.V.
www.unternehmen-milch.de
Tel. 07685-909313
Geschäftsstelle Deutschland
Lehmfeldweg 11
79261 Gutach
..........................................
Vereinsregister Waldkirch
Vorstand
Fritz Jäger, Marcel Renz, Verena Nopper
Pressemitteilung als pdf-Datei
Der jüngst abgeschlossene Tarifvertrag für die Molkereiwirtschaft in NRW sorgt bei den Milcherzeugern für große Verärgerung. Die tarifgebundenen Mitarbeiter der Molkereien und Käsereien erhalten rückwirkend zum 1. April 2009 rund 2,8 % mehr Lohn.
http://www.ngg-muensterland.de/w/files/region_muenster/abschluss_molkereien_2009.pdf
„Dieser Abschluss zeigt, dass die Verhandlungsführer auf Seiten der Molkereien und Gewerkschaft den Blick für die angespannte Lage der Milcherzeuger verloren haben“, stellt Fritz Jäger, Vorstandsvorsitzender der deutschen Milcherzeuger im Unternehmen Milch e.V. (UM). fest. Die Wirtschaftskrise mit ihren dramatischen Auswirkungen auf den Milchmarkt erfordert ein gemeinsames und entschlossenes Handeln von Molkereien und Milcherzeugern. „ Es kann nicht sein, dass der Preisverfall für Milchprodukte einseitig auf dem Rücken der Milcherzeuger abgeladen wird,“ macht Fritz Jäger klar.
Die Milcherzeuger von Unternehmen Milch erwarten insbesondere von den Geschäftsführern der genossenschaftlich organisierten Molkereien, dass sie die existenzbedrohende Lage ihrer bäuerlichen Eigentümer erkennen und alles dafür tun, um ihren Milcherzeugern die bestmögliche Auszahlungsleistung zu erbringen. Wir brauchen in den Molkereien ein straffes Kostenmanagement, um die Einnahmeverluste wenigstens teilweise aufzufangen. Personalkosten sind in jeder Molkerei eine beachtlicher Kostenblock, der auf dem Niveau von 2008 eingefroren werden muss. Die außertariflich bezahlten Führungskräfte sollen mit guten Beispiel voran gehen und auf Lohn verzichten, schlagen die Milcherzeuger vor. „Wir fordern von den Mitarbeitern der Molkereien, dass sie in der Krise einen Beitrag leisten, um die Durststrecke gemeinsam mit den Milcherzeugern zu bewältigen,“ so Fritz Jäger. Zugeständnisse der Mitarbeiter sind zumutbar, da die Lebenshaltungskosten stagnieren. In anderen Branchen sind Mitarbeiter zu Einschnitten bereit. „Die Milcherzeuger stehen dazu, dass Molkereimitarbeiter angemessen entlohnt werden und an Lohnzuwächsen teilnehmen, aber in der aktuellen Notlage ist eine Deckelung der Personalkosten unumgänglich,“ macht Fritz Jäger deutlich.
Fritz Jäger
Vorstandsvorsitzender
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Deutsche Milcherzeuger im Unternehmen Milch e.V.
www.unternehmen-milch.de
Tel. 07685-909313
Geschäftsstelle Deutschland
Lehmfeldweg 11
79261 Gutach
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Vereinsregister Waldkirch
Vorstand
Fritz Jäger, Marcel Renz, Verena Nopper
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