Pressemitteilung: Milchquotenbörse vom 02.11.2008

Diskussion um Mengenbegrenzung trieb Quotenpreis in die Höhe

Milchquotenpreis steigt auf 41 Cent im Westen, 31 Cent im Osten


Aus Sicht von Unternehmen Milch hat die zurück liegende Diskussion um eine nationale Mengenbegrenzung die Bauern stark verunsichert. Wachsende Betriebe wollten sicher gehen und gaben aus Angst vor dem Wegfall der Saldierung vermehrt Kaufgebote ab.

„Mit dem extremen Anstieg des Quotenpreises um 21% entsteht den deutschen Bauern ein messbarer Schaden aus dem Milchstreik," bilanziert Fitz Jäger, Sprecher von Unternehmen Milch.
Verstärkt wurde der Kaufdruck durch die in manchen Bundesländern bestehende strenge Quotenbindung bei Investitionsföderungen.

Angesichts fallender Milchauszahlungspreise werden die steigenden Quotenpreise zur Kostenfalle für wachstumswillige Betriebe. Unternehmen Milch fordert ein schnelles Handeln der Politik.
„Wir dürfen investierende Betriebe nicht zusätzlich belasten," mahnt Fritz Jäger.
Die Quotenbindung solle bei Investitionen nach dem Vorbild Baden-Württembergs in ganz Deutschland gelockert werden.


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