Wir liefern – das ist nicht unser Streik

Die Deutschen Milcherzeuger im Unternehmen Milch e.V. lehnen einen Milchstreik ab. „Wir beteiligen uns nicht an solchen Aktionen, denn sie sind absolut kontraproduktiv“, bekräftigt Fritz Jäger, Vorstandsvorsitzender von Unternehmen Milch. Der Milchmarkt erholt sich gerade langsam von der Weltwirtschaftskrise. Die aktuellen Notierungen der Spotmilchpreise und Milchpulverauktionen  steigen. Der private Konsum hat sich seit Juli wieder belebt und die Ernährungsindustrie kehrt langsam zu Rezepturen mit mehr Milchbestandteilen zurück. Es wäre fatal, würde die „zarte Pflanze“ der Milchmarkterholung kaputt gestreikt. Die Milchauszahlungspreise für die Augustmilch sind  bei fast allen Milcherzeugern leicht gestiegen. Die Talsohle ist durchschritten.
 
Die unternehmerisch denkenden Milcherzeuger begrüßen  die konsequente Linie der EU-Kommission. Die schrittweise Erhöhung der Milchquoten und die damit einhergehende Entwertung des Regulierungssystems sind richtig und für den Ausstieg aus der Milchquote zwingend erforderlich. „Wir Milcherzeuger wollen raus aus der zentralen Mengensteuerung und übernehmen künftig die eigene Verantwortung für die produzierte Milch“, stellt Fritz Jäger klar. Die deutschen Milchbauern stellten sich auf ein Auslaufen der Milchquote ein und bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen.


 
Fritz Jäger
Vorstandsvorsitzender






Deutsche Milcherzeuger im Unternehmen Milch e.V.
www.unternehmen-milch.de


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Fax.07685-909311
Geschäftsstelle Deutschland
Lehmfeldweg 11
79261 Gutach

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Vereinsregister Waldkirch VR 454
Vorstand
Fritz Jäger, Marcel Renz, Verena Nopper


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